Olafur Eliasson wurde 1967 in Kopenhagen geboren, wo er an der Königlich-Dänischen Kunstakademie studierte. 1995 gründete er das Studio Olafur Eliasson in Berlin, ein Labor für räumliche Untersuchungen. Hier entwickelt und realisiert er mit einem Team von ArchitektInnen, KunsthistorikerInnen und Material- und LichtexpertInnen künstlerische Arbeiten wie raumgreifende Installationen, Fotoserien und Skulpturen.


2003 vertrat Olafur Eliasson Dänemark auf der 50. Biennale in Venedig und stellte im gleichen Jahr The weather project in der Turbine Hall der Tate Modern in London aus. Zuletzt waren Ausstellungen von ihm im Martin-Gropius-Bau in Berlin und im 21st Century Museum of Contemporary Art in Kanazawa zu sehen. Take your time: Olafur Eliasson, eine große Werkschau, die 2007 vom San Francisco Museum of Modern Art organisiert wurde, war anschließend im Museum of Modern Art and P.S.1 Contemporary Art Center in New York, im Dallas Museum of Art, im Museum of Contemporary Art, Chicago, sowie im Museum of Contemporary Art in Sydney zu sehen.


Eliasson realisierte zahlreiche Projekte im öffentlichen Raum wie beispielsweise Green river, 1998, welches er bis 2001 in verschiedenen Städten durchführte. Zusammen mit dem norwegischen Architekten Kjetil Thorsen gestaltete er den Serpentine Gallery Pavilion 2007, einen temporären Pavillon in Kensington Gardens, London. Eliassons New York City Waterfalls, beauftragt vom Public Art Fund, waren 2008 am Ufer des East River zwischen Brooklyn und Manhattan aufgebaut.

Seine Ausstellung Innen Stadt Außen im Jahr 2010, für die der Martin-Gropius-Bau in Berlin als Hauptschauplatz diente, wurde von verschiedenen Installationen in der Stadt begleitet. 


Als Professor der Universität der Künste eröffnete er 2009 das Institut für Raumexperimente in Berlin. Der Starbrick ist Eliassons erstes Werk in nicht limitierter Auflage.